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State of the Art, Herbst 2009
Der Weg entsteht, indem wir ihn begehen
Meine Arbeit in diesem Jahr ist auf dem Fundament eines spannenden letzten Jahres aufgebaut, das sich durch drastische Umwälzungen und Veränderungen in meiner Arbeit auszeichnete. Das hat fruchtbaren Boden geschaffen für neue Projekte, in deren Zentrum die Schule für Unbegangene Wege steht.
Das 3 - Jahrestraining der Schule war im Herbst 2009 mit prallen Segeln auf Fahrt gegangen, zu einer Jahreszeit in der noch immer Rosen blühen, Kürbissuppe gegessen wird, und es in den Straßen nach gerösteten Kastanien riecht. Die Natur wechselt von Fülle zu Kargheit, Bäume tanzen im Wind, mit Farben wie Feuer, bevor die ersten Blätter dann zerzaust, zertanzt und wie ich denke hoch erfüllt zur Erde taumeln.
Es ist die Zeit des Loslassens.
Darum wird es auch immer wieder gehen, im Training der Schule: loslassen von altem Ballast, um Raum zu schaffen für das Neue: loslassen von Sicherheiten, Glaubenssätzen und Identitäten, von lieb gewonnenen Gewohnheiten und vertrauten Strukturen. Im Loslassen lernen wir die Hingabe an das Leben, so wie es ist, gehen die Wege, die wir noch nicht einmal erträumt haben, und begreifen, dass wir uns ständig neu erfinden können..
Erstaunlicherweise hat mich derzeit nichts dazu bewegt, eine Weiterbildung für Systemaufstellungen anzubieten. Suchende verweise ich gern an von mir geschätzte Kollegen und Kolleginnen. Dafür hat mein Interesse an Themen zu Körper, Seele und Gesundheit eine neue Fortbildung entstehen lassen: "Mist und Rosen für Körper, Geist und Seele".
Auch wenn schon länger die Grenzen sich bei mir vermischen, was Aufstellungsarbeit und andere Methoden angeht, so biete ich doch weiterhin Gruppen an, in denen vorrangig Aufstellungen gemacht werden zu allen möglichen Themen. Insgesamt haben sich die Themen und Methoden der Schule für Unbegangene Wege in so ziemlich alles eingeschlichen was ich mache, natürlich auch in das, was ich früher mit der Überschrift: "Ohne Wurzeln keine Flügel" angeboten hatte. Es hat auch beeinflusst, wen wir dieses Mal als Gast mit welchem Thema eingeladen haben.
Neu bei uns ist Barbara Probst aus Florenz, die im Dezember ausser der Reihe einen spannenden und viel zu früh ausgebuchten Workshop halten wird zum Thema "Archetypen der Seele". Wer in der Tiefe wissen möchte, warum wir sind so wie wir sind, und mit den bisherigen Methoden noch nicht weit genug gekommen ist, der kann hier einen Schatz an Information finden, eingebunden in vielfältige und kreative Methoden auf dem Boden von: Herausfinden über Erfahrung.
Jan Bily, der bisher mit Aufstellungen zum Thema Geld bei uns war, wird dieses Mal einen anderen starken Teil seiner Arbeit vorstellen: Aufstellungsarbeit und Übergangsrituale zum Thema Mann. Ich bin besonders froh um diese Bereicherung, weil damit ein Element zu unserem Angebot hinzukommt, das bisher keinen eigenen Raum bekommen hatte.
Und weil wir schon lange darüber geträumt haben, werden Jan und ich dann im August gemeinsam eine Gruppe halten zum Thema Mann, Frau, Chaos, Ordnung. Hier wollen wir alles einflechten, was wir je an guten Werkzeugen für dieses Thema gelernt haben, wobei Aufstellungen sicher einen wichtigen Platz einnehmen werden.
Und jetzt hoffe ich natürlich, dass unser Angebot dazu verführt, sich auf die Socken zu machen zu diesen Wegen, die noch nicht begangen wurden...



